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Die Partei von Bundesbauministerin Klara Geywitz, die SPD, holt immer mehr Ausländer herein, scheitert aber auch noch am Schaffen von Wohnraum.

8. Oktober 2022 / 13:58 Uhr

Mehr als eine Million Fremde mehr: Geywitz´ witzige Lösung für den Wohnraummangel

Laut Bundesinnenministerium sind heuer bis September rund 993.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in die Bundesrepublik Deutschland gekommen, gleichzeitig wurden 115.402 Erstanträge auf Asyl gestellt. Tendenz steigend. Am Ende werden es deutlich mehr als eine Million neuer Fremde in unserem Land sein, möglicherweise 1,5 Millionen.
400.000 Wohnungen pro Jahr
In dieser Situation wollte die Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) 400.000 neue Wohnungen pro Jahr gebaut wissen. Doch heuer werden es keine 300.000 werden. Bedeutet für die, „die schon länger hier leben“, dass Wohnraum knapper wird – und damit teurer.
Einbruch der Baukonjunktur
Das trifft auch noch auf den Einbruch der Baukonjunktur. Wegen hoher Energiepreise, steigender Zinsen und immer noch anhaltender Lieferschwierigkeiten geht die Bautätigkeit zurück.
Geywitz hält dennoch am Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr fest und sieht darin „kein Hexenwerk“. Das hätten „Generationen vor uns auch schon mal geschafft mit 700.000 neuen Wohnungen“, meinte die SPD-Politikerin.
Am Problem vorbei
Das stimmt. Aber damals gab es konkrete politische Maßnahmen und Lösungen. Davon sprach Geywitz am Dienstag auf der Immobilienmesse Expo Real in München nicht. Weder erklärte sie, wie sie die Energiekosten wieder senken, den Wohnbau finanzieren, die bürokratischen Hürden erleichtern oder die Lieferkettenproblematik lösen will.
Nein, dazu keine Idee. Dafür eine andere: Um schneller zu bauen, will sie die Digitalisierung der gesamten Kette von Bauplanung, -antrag und -ausführung fördern. Wenn das keine Lösung ist, die die aktuelle Wohnraumverknappung löst!

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