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Die deutsche Hotellerie schlägt Alarm: Durch die hohen Energiekosten müsse man im Winter zusperren, da die Preissteigerungen den Gästen nicht zumutbar seien.

6. Oktober 2022 / 19:07 Uhr

Folge linker Energiepolitik: Hotels wollen im Winter zusperren

Mehrere Hotels in Thüringen ziehen wegen der steigenden Energiekosten eine zeitlich befristete Schließung während der Wintermonate in Betracht, wie der MDR berichtet. In anderen Bundesländern dürfte die Lage nicht besser sein. Überhaupt Zimmer in dieser Zeit anzubieten, sei oftmals nicht mehr rentabel, erklärte denn auch Dirk Ellinger in seiner Funktion als Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga). Der Branchenverband ist mit bundesweit 65.000 Mitgliedern Interessensvertreter des Gastgewerbes gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit.
Preissteigerungen für Gäste nicht zumutbar

Denn die Unternehmen können die exorbitanten Preissteigerungen für Heizenergie nicht einfach an die Gäste weitergeben. Ein durchschnittliches Zimmer für 300 Euro pro Übernachtung wäre kaum zu vermitteln. Allerdings drohen Schwimmbäder und Wellness-Anlagen Schaden zu nehmen, wenn sie länger stillstehen. Bisher können Hotels potentiellen Gästen daher keine Auskunft bei Anfragen für einen Winterurlaub geben. Es ist nun an der Politik, für Planungssicherheit zu sorgen, denn Energie muss bezahlbar bleiben, fordert Dehoga-Chef Ellinger. Seine Hoffnungen auf eine Lösung durch die „Ampel“-Regierung dürften aber wohl enttäuscht werden.
Ganzen Branchen droht der Niedergang
Zuletzt haben sich immer wieder ganze Branchen wegen der hohen Energiekosten mit Hilferufen an die Bundesregierung gewandt. So drohen Deutschland etwa Lücken in der Lebensmittelversorgung (unzensuriert berichtete), weil die Hersteller von Tiefkühl- und Frischwaren die Produktionskosten nicht mehr stemmen können.

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