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Krone-Kommentar

„Nicht jeder, der die Pandemie-Maßnahmen kritisiert hat, war ein irrer Schwurbler“, schreibt heute ein Kronen-Zeitung-Journalist und kritisiert die sündteuren Massentests.

30. September 2022 / 14:50 Uhr

Mainstream kommt jetzt auch drauf, dass der Test-Wahnsinn ein Wahnsinn war

Ein Journalist der Kronen Zeitung kritisiert die Massentests und meint, dass stattdessen das Verbrennen der Geldscheine im Wert von zwei Milliarden Euro einfacher gewesen wäre.
Falsche Ansicht widerrufen
„Eine falsche Ansicht zu widerrufen, erfordert mehr Charakter, als sie zu verteidigen“, sagte schon der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788 – 1860). Während ÖVP-Kanzler Karl Nehammer und der grüne Gesundheitsminister Johannes Rauch von dieser Weisheit – speziell was ihre Corona-Politik betrifft – anscheinend nichts halten, dürften sich manche Journalisten an die Erkenntnis des bedeutenden Philosophen des 19. Jahrhunderts erinnern.
„Manchmal können sogar Aluhut-Träger recht haben“
Christoph Gantner, Kronen-Zeitung-Kolumnist, überraschte heute, Freitag, unter dem Titel „Bauchfleck mit Anlauf“ die Leser des Blattes, das sich bisher – wie die meisten anderen Medien auch – in der Corona-Berichterstattung an das Narrativ der schwarz-grünen Regierung gehalten hatte. Man traute seinen Augen nicht, als da plötzlich geschrieben stand:

Das Verbrennen der Geldscheine wäre einfacher gewesen und hätte uns zumindest den Müll erspart: Mehr als zwei Milliarden Euro warf die Bundesregierung beim Fenster hinaus, nur damit wir Österreicher ständig mit Staberln in unseren Nasen stocherten. Der Erfolg des Massentestens ist mehr als überschaubar. Bei uns gab’s sogar mehr Corona-Tote als in anderen Ländern. Aber im Nachhinein ist es immer leichter, klüger zu sein. Meine persönliche Lehre daraus: Manchmal können sogar die Aluhut-Träger recht haben. Nicht jeder, der die Pandemie-Maßnahmen kritisiert hat, war ein irrer Schwurbler.

Ganz nach dem Geschmack von Schopenhauer
Diese Einsicht wäre ganz nach dem Geschmack des großen Philosophen Schopenhauer. Fragt sich nur, ob dieser Kommentar auch den Chefs des oberösterreichischen Krone-Kolumnisten „Ob der Enns“ in der Wiener Muthgasse, die ja in der Corona-Berichterstattung am Gängelband der Regierung hängen, viel Freude bereiten wird.

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