Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Die Kronen Zeitung bekam erneut das größte Stück des schwarz-grünen Inseraten-Kuchens, nämlich weit mehr als 3,5 Millionen Euro. Wen wundert’s, warum die Redaktion so schreibt, wie sie schreibt.

30. September 2022 / 10:26 Uhr

Schwarz-Grün schaltet im Mainstream Inserate um fast 50 Millionen Euro (!)

Der Mainstream kommt gestärkt aus der „Pandemie“. Im zweiten Quartal 2022 gab es für Kronen Zeitung und Co. ein plus von 35,7 Prozent bei Inseraten von öffentlicher Hand.
Falter profitierte auffällig stark am Geldregen
„Die Kosten für betreutes Denken explodieren“, schreibt „Fact Sheet Austria“ auf „Telegram“, wo erstaunliche Zahlen zeigen, warum die österreichischen Zeitungen kritische Berichterstattung gegenüber Schwarz-Grün scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Um unglaubliche 35,7 Prozent mehr als noch im ersten Quartal gaben die Regierung – und die von ihnen kontrollierten Staatsbetriebe – in Österreich für Inserate aus. Neben kräftigen Zuwächsen bei den üblichen „Qualitätsmedien“, durften mit Falter und profil diesmal zwei ausgewiesene Ikonen journalistischer Sauberkeit auffällig stark am Geldregen partizipieren.

Rosam-Magazin Falstaff bekam um 219 Prozent mehr
Während sich der Falter im ersten Quartal des Jahres noch mit 91.753 Euro zufriedengeben musste, prasselte im zweiten Quartal ein regelrechter Geldregen über den Verlag. Mit Inseraten im Wert von 235.974 „bedankte“ sich Schwarz-Grün beim linken Zeitgeist-Blatt für sein Geschreibsel. Das ist eine Steigerung von satten 157,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal.
Am meisten profitiert hat allerdings das Gourmet-Magazin Falstaff mit einem Plus von 219,0 Prozent (114.083 im ersten, 363.973 Euro im zweiten Quartal). Deren Chef, Wolfgang M. Rosam, taucht immer wieder in Diskussions-Sendungen auf, wo er geflissentlich ÖVP-Politikern Rosen streut. Das ist aber auch jener Mann, der auf Oe24 das Gerücht verbreiten half, dass FPÖ-Parteichef Herbert Kickl sich heimlich impfen habe lassen. Ein Schelm, wer denkt, dass ihm diese unsaubere Methode keinen Nachteil bei der Inseraten-Akquisition von Regierung und regierungsnahen Stellen einbrachte.
Verängstigte Herde auf Kurs halten
Auf „Telegram“ beurteilt „Fact Sheet Austria“ die Ausgaben der Regierung für Inseraten-Schaltungen im zweiten Quartal in der astronomischen Höhe von insgesamt 47.835.733 Euro (und das in Krisenzeiten, wo eigentlich Sparen angesagt wäre) folgendermaßen:

Unübersehbares Ziel der exzessiven Ausgaben ist Auf-Kurs-Halten der verängstigten Herde. Ansprache oder Rückgewinnung aufgeklärter Bürger wird dagegen erst gar nicht versucht. So sanken beim kritischen Servus TV die Einschaltungen erneut. Völlig leer gingen wieder reichweitenstarke Alternativ-Medien und der Exxpress aus.
Die Intensivierung der eingesetzten Mittel verdeutlicht die Angst des Systems, der in Fahrt befindliche Great Reset könnte noch eingleisen. Es weiß um das enorme und wachsende Potential der Aufklärung. Darum volle Kraft voraus!

Auch unzensuriert ging – wie schon bisher – leer im medialen Geldverteilungs-Segen aus. Aber das darf man angesichts der genannten Fakten ja schon als so etwas wie ein Adelsprädikat im Heer der Lohnschreiber ansehen…

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