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Karl Nehammer

Während die Bevölkerung mit großer Mehrheit für eine Aufhebung der kontraproduktiven Russland-Sanktionen ist, steht ÖVP-Kanzler Karl Nehammer auf der Seite der NATO und der EU-Kommission.

15. August 2022 / 10:51 Uhr

Umfrage: Absolute Mehrheit für Aufhebung der Russland-Sanktionen

Laut einer von exxpress TV präsentierten Umfrage des Insa-Meinungsforschungsinstitutes sprechen sich bereits 52 Prozent der Bevölkerung für eine Aufhebung der Russland-Sanktionen aus. Ein weiterer Beweis, dass die Bundesregierung in keinen Belangen gewillt ist, die Interessen der Österreicher zu vertreten.
“Kollaborateure Russlands” in der Mehrheit

Während Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) in der ersten Reihe jener Scharfmacher steht, die für immer mehr Sanktionen gegen Russland eintreten, sieht das bereits eine absolute Mehrheit der Bewohner dieses Landes ganz anders.
Auf die Frage der Meinungsforscher, ob die Sanktionen beendet werden sollen, weil sie Österreich mehr schaden als Russland, sprachen sich 52 Prozent dafür aus. Nur 35 Prozent sind gegen die Aufhebung der Sanktionen. Ein klares Votum jener Menschen, die Bundespräsident Alexander Van der Bellen unlängst als “Kollaborateure Russlands” bezeichnet hat.
Sanktionen nicht im Interesse der Bevölkerung
Damit hat Van der Bellen Millionen Menschen als Staatsfeinde diffamiert, nur weil sie kein Interesse daran haben, im Winter frieren zu müssen oder ihre Arbeit zu verlieren.
Denn es ist nicht im Interesse der heimischen Wirtschaft und des einfachen Bürgers, sich mit dem wichtigsten Energielieferanten der Republik anzulegen. Und die Folgen dieser Politik bekommen immer mehr Menschen in unserem Land zu spüren. Waren es vor Jahren “nur” die heimischen Bauern, die aufgrund erster Sanktionen mit Russland einen wichtigen Absatzmarkt verloren hatten, geht es jetzt um die Energieversorgung des ganzen Landes.
Regierung befeuert Teuerung
Kein Verständnis für das Festhalten der Regierung an den Sanktionen zeigt auch der freiheitliche Energie- und Außenpolitiksprecher Axel Kassegger. Wenn es um die Interessen der eigenen Bevölkerung geht, müsse man als EU-Mitgliedsstaat nicht jeden Sanktionswahnsinn kritiklos mittragen und hinnehmen, so der Abgeordnete. Durch das Mittragen der Sanktionen befeuere die Bundesregierung die Teuerungen und gefährde Existenzen, Wohlstand und Wirtschaft.
Wenn die österreichische Bundesregierung nicht bereit dazu sei, ihren laut Verfassung aufgetragenen Aufgaben nachzukommen, müsse sie endlich zurücktreten, fordert der freiheitliche Energiesprecher die Bundesregierung auf, aus ihrem Fehlverhalten die Konsequenzen zu ziehen.

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