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Immer wieder behaupten Politiker und Medien, dass die Ungeimpften von Corona-Erkrankungen und Spitalsaufenthalten betroffen seien.

22. Oktober 2021 / 19:46 Uhr

Von wegen „Pandemie der Ungeimpften“ – Mehrheit in Spitälern sind Geimpfte

Die Corona-Maßnahmen gegen die vierte Welle werden damit begründet, dass überwiegend Ungeimpfte auf Intensivstation um ihr Leben kämpften. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) behauptete immer wieder, dass es sich inzwischen um eine „Pandemie der Ungeimpften“ handle. Doch stimmt das überhaupt?

Weimarer Krankenhäuser voll mit Geimpften und Ungeimpften

So meldet das Gesundheitsamt in Weimar, dass die Mehrheit der neuen Corona-Krankenhauspatienten geimpft seien. Drei der fünf stationär Aufgenommen fallen in die Statistik „vollständig geimpft“.

Und auch das Robert Koch-Institut (RKI) fordert jetzt PCR-Tests für Geimpfte, weil schon 10.000 Impfdurchbrüche registriert wurden, also Geimpfte schwer an Corona erkrankten. Wie kommen die Politiker darauf, dass es sich um eine „Pandemie der Ungeimpften“ handle?

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