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Wuhan

Fledermäuse im Focus: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will in Kooperation mit einer bekannten chinesischen Virologin in Wuhan jetzt endlich den Ursprung der Corona-Pandemie erforschen und damit den „Patienten Null“ finden.

19. Januar 2021 / 09:00 Uhr

WHO kooperiert mit chinesischer Fledermausforscherin Zhengli in Wuhan

Die Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durften nun endlich doch nach China einreisen, um zu untersuchen, wo der Ursprung der Virus-Infektion Covid-19 tatsächlich war. Die WHO-Experten sollen jetzt mit Chinas prominentester Fledermausforscherin und Virologin Shi Zhengli kooperieren, um einen neuen Erkenntnisstand zu gewinnen, wo die Basis der Corona-Pandemie „verortet“ sein könnte.

Shi Zhengli forscht am Wuhan Institute of Virology (WIV). Auf dieses chinesischen WIV-Institut richtet sich seit Beginn der Pandemie ein besonderes öffentliches Interesse, weil Shi dort an Sars-ähnlichen Coronaviren bei Fledermauspopulationen forscht. In diesem Zusammenhang gibt es immer wieder Gerüchte, wonach der Erreger Sars-CoV-2 aus ihrem Labor entwichen sein könnten. Dies wurde bisher von offizieller chinesischer Seite immer dementiert.

China steht im Focus einer globalen Beobachtung

Für die Wirtschaftsgroßmacht China ist diese WHO-Untersuchung überlebensnotwendig. Sollte sich herausstellen, dass tatsächlich grob fahrlässiger Umgang mit Sars-Erregern in einem Forschungslabor Chinas eine der Ursachen, oder sogar „die Ursache“ der Corona-Pandemie ist, dann hätte dies weitreichende Folgen.

China wäre nicht nur international geächtet, es könnten auch weitreichende weltpolitische und weltökonomische Konsequenzen auf die Großmacht zukommen. Diese Konsequenzen könnten von politischen Sanktionen bis hin zu gigantischen Schadenersatzzahlungen gegenüber Peking reichen. Deshalb unternimmt China alles, um den Focus von Wuhan und den dortigen Forschungseinrichtungen am Ende des Tages wieder wegzubringen. 

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