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Puebla de Valverde

Jetzt müssen auch im spanischen Puebla de Valverde, in der Nähe von Valencia, 93.000 Nerztiere „gekeult“ werden, um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie zu verhindern.

17. Juli 2020 / 09:01 Uhr

Spanien: 93.000 Nerztiere solle wegen Infektion getötet werden

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf einer Zuchtfarm in Spanien müssen dort jetzt 93.000 Nerztiere getötet werden. Diese Tötung, im Fachjargon als „Keulung“ tituliert, hat der Landwirtschaftsminister der Region Aragòn, Joaquìn Olano, jetzt behördlich angeordnet. Bereits vor zwei Monaten waren sieben Mitarbeiter des Betriebes in der Ortschaft Puebla de Valverde, 100 Kilometer nordwestlich von Valencia, von den Gesundheitsbehörden positiv auf Covid-19 getestet worden.

Weitere Testungen hatten ergeben, dass sich auch 87 Prozent der dort gehaltenen Nerze mit dem Coronavirus infiziert hatten. Dies führte jetzt zum Beschluss der Regionalregierung in Valencia, alle Nerztiere zu „keulen“, um eine Übertragungsgefahr auf den Menschen zu bannen.

Gesundheitsbehörden: Coronavirus von Menschen auf Tiere übertragen

Die regionalen Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass das Coronavirus zuerst von Menschen auf die Tiere übertragen worden ist. Umgekehrt könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass das Virus von den Tieren auf die Menschen rückübertragen worden ist.

Bereits vor Wochen war es in den Niederlanden zum Ausbruch von Covid-19 in Nerztierfarmen gekommen. Dort müssen jetzt alle Nerztierfarmen bis zum Ende des Jahres geschlossen werden, um diese Gefahrenquelle für immer abzuschaffen.

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